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Er kommt näher Eingang in den Stall Gaststube Der Stall

UV-Lampe überwachen

Heute morgen um 7:45 Uhr als ich im Zug zur Arbeit sass klingelte bereits mein Natel. Die Firma von welcher Urs (Chef) die UV-Lampe für die Trinwasser-Entkeimung gekauft hatte, rief mich an. Sie wollten mir die Informationen die ich bei Ihnen Anfangs dieser Woche telefonisch, dank Thedy (in diesem Artikel), angefordert hatte, bekannt geben. Leider sieht es schlecht aus, den die Firma verkauft drei Versionen der UV-Lampe. Die Low-Cost die keine Überwachung hat. Die im mittleren Preissegment welche Urs gekauft hat, die mit der Steuereinheit feststellen kann ob die Lampe brennt, und dies mit LED’s signalisiert. Oder die bei welcher ein Sensor eingebaut ist mit welchem die Lichtstärke ausgewertet werden kann. Und die englische Bedienungsanleitung geht auf alle Versionen ein, darum fand Thedy das mit dem Sensor und Kabel.

Tja und jetzt sieht es eben dumm aus…
Würde man wie bei der letztjährigen Anlage den Master-Slave-Adapter davor hängen, bezweifle ich das das Signal bis zur Sitzecke vor der Küche empfangbar ist. Den dort in der zwischendecke ist der Empfänger für den PC !
Das Steuergerät auseinander nehmen, und irgendwie das Signal abzapfen ? Naja und dann hat man das Signal mal draussen, und wie kommt es nach unten ?

Ansätze für Ideen wären von meiner Seite schon noch vorhanden. Aber die sind wieder mit PC basierten Geräten verbunden, was ja da oben nicht erwünscht ist !

Als ich in Bülach angekommen war, telefonierte ich um 8:00 Uhr noch auf die VOIP-Nummer ins Heimritz, und gab die Informationen noch an Margrit durch.

Arbeitseinsatz 18. und 19. August

Wie bereits in diesem Artikel für die Öffentlichkeit geschrieben, waren Thedy,Pascal und ich dieses Wochenende wieder im Heimritz. Eigentlich wollte ich folgende arbeiten erledigen :

  • Drucksensor mit Adam 6017 richtig verkabeln
  • Silvia ihren neuen Laptop fertig einrichten
  • Versetzen der Natelantenne von der MMS-Kamera
  • 400 Volt Steckdose für die Melkmaschine neu montieren
  • Solapanels provisorisch montieren

Freitag Abend nach dem Arbeiten ging es mit Pascal zusammen zu mir nach Hause, hier wurde Thedy’s Auto beladen und dann ging es los ins Heimritz. Dort angekommen überreichte ich Silvia Ihren neuen Laptop und richtete ihn noch fertig ein. Und irgendwann ging einer nach dem anderen zu Bett.

Samstag morgen gab es das Z’Morge und dann ging es auch schon los, Heinz wollte die beiden Solarpanels die im Endstation beim Generatorhaus montiert werden müssen, mal provisorisch irgendwie dort montieren.
Also demontierte ich ein Panel das noch am über 100 jährigen “Hüsi” hinter dem eigentlich Heimritz steht. Da ich mir noch nicht vorstellen konnte wie Heinz sich das provisorium vorstellte, lies ich ihn alleine sein benötigtes Material zusammen tragen. Und ich beschäftigte mich mit Pascal um den Drucksensor den Heinz in der letzten Woche montiert hatte, der aber leider mit dem im voraus verlegten Kabel nicht funktionieren wollte. Als erstes probierten wir den Schaltplan gemäss Hersteller vom Drucksensor. Als wir alles umgestrippt hatten gingen wir zum PC in der Küche und stellten fest das dieser nun einen Druck von 15,51 bar anzeigte. Zuerst waren wir froh das nun nicht mehr 0 bar angezeigt wurden, aber als wir noch oben waren sahen wir beim Manometer nur einen Druck von knapp unter 10 bar ! Also  ging Pascal mit PMR wieder ins Generatorhaus um den Druck mal zu reduzieren. Und ich gab ihm durch wass ich sah. Leider änderte sich nichts an der Anzeige auf dem Bildschirm. Erst als Pascal den Stecker abmontierte ging die Anzeige auf 0 bar zurück ?
Also probierten wir nun den Schaltplan den ich in einer englischsprachigen Community gefunden hatte, und auch in diesem Artikel eingebunden hatte. Bei dieser Variante blieb die Anzeige immer auf 0 bar !
Ratlosigkeit machte sich breit, und wir gingen mal nach vorne um unseren Durst zu löschen !

Hier traffen wir dann auch auf Urs (HB3YZU) der ins Heimritz gekommen war. Ich diskutierte mit ihm, bis irgendwann Heinz kam und mich fragte ob ich den die Solarpanels angeschlossen hätte. Ich verneinte und berichtete ihm auch über unserer misslungenen Versuch den Drucksensor zum laufen zu bringen.
Da mich Urs (HB3YZU) nun fragte ob ich den nun bereits die Solarpanels montiere, erklärte ich ihm das wegen dem Wassermangel die Turbine ausgeschaltet sei, da das Wasser für’s WC und den Brunnen usw. gebraucht werde. Und das mich Heinz motivierte hatte ein Provisorium zu erstellen das wenigstens die Sonne ein paar Ampere in die Batterien pumpen könnten. Also stiegen wir gemeinsam wieder zum generatorhaus hoch und verlegten mal das Kabel, aber das Blechdach war bereits so heiss, dass wir keine Lust verspürten bei dieser Hitze die Panels fertig zu montieren.

Also fanden überall Diskusionen statt.

Nach 20 Uhr verschwand die Sonne endlich hinter einem Berg, und wir vollendeten die Arbeit.

Generatorhaus mit Solarpanels

Allerdings nicht ohne Zwischenfälle, den die Steuerung lies wenn ich bei beiden Generatoren den Notstop rausnahm, auch beide Generatoren starten. Und das dies nicht unbedingt Ökologisch ist brauch ich wohl nicht extra erwähnen. Also musste der Fehler von mir gefunden werden, den Silvia wollte noch eine “Züpfe” in den Backofen schieben, und auch die Abwaschmaschine hatte wieder reichlich arbeit. Also hies es für mich etliche male Computer <-> Generatorhaus zu laufen bis der Fehler behoben war. Tja und da hatten die anderen dan auch bereits ihr Nachtessen gegessen. Aber der Chef Urs war auch noch nicht wieder im Heimritz eingetroffen und ich entschied mich mit ihm später zu essen.

Und so endete dieser heisse Tag langsam, Urs (HB3YZU) machte sich in der Dunkelheit zu Fuss nach Selden, um dort mit seinem Auto nach Hause zu fahren (Danke fürs Helfen). Und die anderen im Heimritz ging einer nach dem anderen zu Bett.

Am Sonntag wurde die Sache ruhig angegangen, ich machte noch ein paar Fotos !
Hier noch eines von der bereits montierten UV-Anlage :

Trinkwasseranlage

Da die UV-Lampe überwacht werden muss, damit der defekt der Lampe sofort festgestellt werden kann, blätterte Thedy noch kurz in der englischen Bedienungsanleitung, und fand heraus das man ein spezielles Kabel bestellen könnte bei dem ein 20 Meter langes Kabel mit einem 4-20 mA Sensor integriert wäre. Da lässt sich also auch was machen…

War das heute heiss im Heimritz

Jetzt dachte ich das wenn die Wettervorhersage über’s Wochenende schon über 35 ° C vorhersagt das ich mich ins Heimritz verkrieche. Und dann wurden da bereits auch schon 31 ° C gemessen !
Trotzdem machten Pascal, Urs (HB3YZU) Heinz und ich uns daran die Solarpanels mal provisorisch beim Generatorhaus zu montieren.

Provisorium Solarpanel

Den die Wasserturbine musste wegen Wassermangel ausgeschalten werden. Sodass wir morgen auf eine reiche Ernte der Solarpanels hoffen.

Weniger glücklich wurden wir bei dem Versuch den Drucksensor

Drucksensor

mit Hilfe des Adam 6017

Adam 6017 Analog-Digital-LAN-Adapter

nach Schaltplan anzuschliessen. Und dabei hatten wir zwei verschidene Anschlussschemas ausprobiert. Bei einem war die Anzeige immer 0 bar (resp. 4 mA) und beim anderen immer 15,51 Bar (resp. 19.61 mA). scheint uns nichts anderes übrig zu bleiben als den Drucksensor wieder mitzunehmen und am Arbeitsplatz duchzuchecken !
So war dann auch dieser Tag bei sengender Hitze wieder um, und es wird nun Zeit ins Bett zugehen !

Heinz hat Drucksensor montiert, leider funktioniert er nicht

DrucksensorHeute morgen hat mir Heinz angerufen und mitgeteilt das er den Drucksensor in die zuleitung montiert hat.
Nur leider änderte sich auf dem Bildschirm nichts, die Anzeige blieb bei 0.00 bar !
Da ich in diesem Resort noch nicht so bewandert war hatte ich ihn als ich mit Turi im Heimritz war 1:1 angeschlossen, was sich nun als falsch erwies. Also suchte ich auf dem Internet, und wurde in  einer “Adam-Community” fündig. Dort fand ich folgende kleine Skizze:

Anschluss Drucksensor

Also werde ich wenn ich das nächste mal ins Heimritz hoch gehe (sehr wahrscheinlich das Wochenende 18. & 19. August) da eben noch eine Stromversorgung dazwischen schalten !

Ich wurde von Heinz eh angefragt was man machen könnte wenn die Quelle wie jetzt, wenig Wasser liefere ?
Und so wie ich denke lässt sich da mit der Druckmessung was machen.
Meiner Ansicht nach könnte man wenn der Druck langsam absinkt mit einem elektrisch betriebenen Hahn, diesen langsam zudrehen. In dem still wie ich bei unserer Heizungsanlage die Vorlauftemperatur für die Heizkörper regle ! Mal sehen ob das was wird ?!

 

Wochenende 7. und 8. Juli 2012

Auch dieses Wochenende ging es wieder ins Heimritz hoch.
Zusammen mit Thedy ging es am Freitag Abend nach dem Arbeiten zum Teil durch Starkregen Richtung Heimritz.
Bei Zofingen legten wir noch einen Zwischenhalt ein, wir wollten noch einen Wireless Range Expander und eine Siemens Gigaset C610 IP Telefonanlage kaufen.
Leider gab es nur den Range Expander ! Also ging es weiter bis Kandersteg wo wir um 21 Uhr eintraffen. Da es auch da regnete rief ich im Heimritz an, um das “Abholtaxi” für unser Gepäck (und uns) zu bestellen.
Wir und heinz trafen zeitgleich in Selden ein, alles wurde umgeladen und weiter ging es über den Karrweg ins Heimritz. Dort angekommen begrüsste uns die Heimritz Mannschaft mit Pädu, und es ging zu Tisch was essen. Thedy legte danach auch gleich los und nahm den Wireless Range Expander in Betrieb. Dabei fiel ihm auf das da ein roter runder Kleber von Mediamarkt draufklebte, worauf stand das dies eine Kundenretoure ist, die geprüft sei ! Nur leider brachte er dieses Teil nicht zum laufen.
Zudem wurde es auch Zeit an den Kissen zu hören !
Samstag morgen wurde gemütlich angefangen, irgendwann hörten wir Pitsch auf dem Funk der noch nachfragen wollte ob er noch was ins Gasterntal mitnehmen soll, die “Gipfeli” und Weggli für das Morgenessen hätten er und Nadja bereits gekauft, und sie wären nun in Kandersteg bereit zum hochfahren.
Silvia meinte noch das ein bischen Merfen für einen Patienten nicht schlecht wäre, aber da es in Kandersteg keine Apotheke oder Drogerie gibt, sei das eh chancenlos ! Nadja meinte das Sie noch was ähnliches dabei habe, uns so fuhren sie die Chluse hoch bis Selden. Den Rest nahmen Sie zuFuss in Angriff.
Wenig später wurde das Morgenessen eingenommen. Thedy und Pitsch nahmen sich des Funkes an, und ich stieg zur Satellitenschüssel hoch um dort den definitiven Elektrokasten zu montieren.

Satellitenschüssel für Internet

;-) ! Und da es doch häufig regnet, montierte ich diesen extra nicht gerade, damit das Wasser gut ablaufen kann ! ;-)
Als ich meine Arbeit erledigt hatte, waren auch die Amateurfunker mit Ihren Arbeiten fertig.

Die neue Funkantenne

Der neue Empfangsverstärker (von Pitsch gesponsort) ist montiert, das Antennenkabel wurde gekürzt, und das ganze ist getestet !
Nun hat der alte Zapfenzieher vom letztem Jahr, der auf dem Stalldach positioniert werden musste, ausgedient. Und wir müssen auch keine Antennenleitung mehr zum Stall ziehen. Auch die Störungen vom Spannungswandler sind kaum mehr hörbar da wir über Pfingsten die Batterien, Ladegerät und den Spannungswandler ins Generatorhaus gezügelt haben.
Also auch Funkmässig nun eine saubere Sache ! Und hier noch ein Bild wie der Beam ausgerichtet werden muss :

Ausrichtung der Funkantenne

Am Nachmittag widmeten sich die Funker noch ihrem Hobby und testeten Kurzwelle durch.
Ich nahm mir den Wireless Expander noch zur Brust, den ich vermutete das er das Signal vom AccessPoint nicht hören konnte. Also begab ich mich unters Dach um zu testen, leider hatte ich da wie auch an anderen Standorten kein Erfolg. Und dies obwohl ich es mit dem Laptop schaffte ?! So langsam wurden meine Ohren immer heisser ! Also ging ich ins Generatorhaus, in welchem der AccessPoint steht, aber auch da wollte dieses Teil keine verbindung erstellen. Und da war dann genug !!!
Mediamarkt kann froh sein das ich selbst keine Auto fahren darf…
Nach dem Abendessen entschlossen Pädu und ich mit Heinz, der in Selden die Kühe melken musste, nach Selden zu gehen um meine Ohren bei einem Glace abkühlen zu gehen.
Irgenwann um 3 Uhr morgens war dann für Pädu und mich auch Zeit ins Bett zu gehen.

Sonntags wurde ruhig angegangen. Nadia und Pitsch verabschiedeten sich kurz nach Mittag. Thedy und ich blieben noch länger, und wir amüsierten uns mit Pädu zusammen über die Biker die Ihre Purzelbäume schlugen. Irgendwann war dann auch für uns Zeit, auch Pädu schloss sich uns an, von Urs wurden wir und unser Material nach Selden gefahren. Pädu wurde noch zu Hause vorbeigebracht, und wir fuhren weiter ins Aargau.

Montag 28. Mai 2012

Die Sonne scheint,blauer Himmel da muss man um 6 Uhr aus den Federn. Erster Kaffee auf der Terasse und den Morgen geniessen. Nach und nach kommen die verschlafenen Gesichter zum vorschein. Dies wird ein Ferientag ! Ausser Silvia die die Küche und den Keller von altlasten befreit nahmen wir es gemütlich. Die Notdurft wird herausgezögert, den es macht irgendwie schon keine Freude, immer und immer wieder zur Kander zu laufen und Wasser hochzutragen ! Regula und Thedy nahmen mit dem “Hundschi” Mira die Heimreise unter die Füsse. Und sie kamen auch ohne weiteren Probleme zu Hause an, wie ich Abends erfuhr. Nachmittags tauchen Urs und Heinz im Heimritz auf. Heinz steigt zur Fassung für das Turbinenwassers hoch, und bringt so den Tank im Berg oben in kürzester Zeit zum überlaufen. Wieder herunter im Generatorhaus wird die Turbine angeschlossen. Das ganze wird entlüftet, und Sie liefert wieder Strom. Ein Gartenschlauch wird zum Trinkwassertank verlegt, und kurz darauf heisst es auch da, Wasser marsch. Die Druckerhöhungspumpe wird in betrieb genommen, und auch hier wird das System entlüftet. Die Erleichterung bei der Mannschaft war gross, jetzt braucht man nur noch durch das Gebäude zu spazieren wenn in der Küche Wasser gebraucht wird. Den die Küche hängt nicht an demselben System, da hier ja das Wasser kontrolliert werden muss, und anhand der Trinkwasserverordnung “rein” sein muss. Urs hatte auch noch die Schäfer zu Besuch und hatte mit diesen einiges zu bereden um das Jahr zu organisieren.

UV-Lampe in Trinkwasserversorgung

Da im letzten Jahr die Probe des Trinkwassers leicht über dem Grenzwert lag wurden damals die Schilder “Kein Trinkwasser” am Brunnen und den öffentlich zugänglichen Wasserentnahmestellen montiert. Dies verunsicherte natürlich die Gäste die am Brunnen mal schnell ihre Flasche für die Wanderung füllen wollten. Selbstverständlich stand für Gäste auch ein Pot mit abgekochdem  Wasser zur Verfügung.

Um dieses Problem hoffentlich zu den Akten zu kriegen, haben Urs und Heinz einen Schacht in der Wasserzuleitung erstellt, und in diesem eine UV-Lampe zum abtöten der “Käfer” montiert. Und da diese UV-Lampe auch wieder nicht ohne Energiezufuhr in Form von 230 Volt funktioniert, musste natürlich auch eine Stromversorgung her ! Anfang 2000 baute ich mit einer Schulklasse an einem Projekt in dem es eigentlich um die Kühlung des Kellers gehen sollte, nur leider wusste ich da noch nicht das die Bodenwärme das Wasser zu stark erwärmt. Aber von diesem Projekt hatten wir noch ein Kabel im Boden, welches wir nun für die UV-Lampe verwenden konnten.

daemmerungsschalter Zur Überwachung der Lampe (Defekt) haben wir jetzt einen solchen Dämmerungsschalter angebaut, der auf einem separaten Pin ins Haus hinauf mit einer Lampe signalisiert das die Birne defekt ist.

Tja und da haben wir wieder einen anständigen Verbraucher mehr der am Spannungswandler die Batterien belastet, und das auch noch 24 Std. im Tag die ganze Saison lang.

Auf alle Fälle sind wir mal auf die Probe des Wassers gespannt !

Und auch hier wieder der Aufruf, an Bastler wie studierte, falls jemand einfache Ideen zur Lösung eines Problems, mit möglichst wenig Kosten hat, der solle sich doch melden !

Elektronik in Mischbatterie

Die Mischbatterie in der Dusche die uns montiert wurde ist jetzt abmontiert ! Den die hatte diesen Frühling ein defekt, und diesmal war es nicht die eingebaute Batterie sondern ein grösserer Schaden deren Reparatur über Fr.300.– gekostet hätte…
Tja und für dieses Geld kriegt man auch eine gute ohne Elektronik-Schnik-Schnak…
Der Nachteil das Sie das Wasser nicht mehr nach gewisser Zeit ausschaltet ist dabei verkraftbar…

Auch in Sachen Expansionsgefäss haben die “Heimritzer” Erfahrungen gesammelt. Das erste Expansionsgefäss aus Kunststoff, welches für den Camping-Bereich gedacht war, lebte leider nicht lange, die Pumpe war einfach zu stark. Aber Heinz hat in der letzten Woche das neue Expansionsgefäss, das für den Heimgebrauch konzipiert ist montiert, und zur Zeit läuft’s gut.

Wo gibt es Wasser ?

Auf eine Story die mir von Rauber’s erzählt wurde eröffne ich dieses Thema.
Ich will nicht näher auf die Story eingehen, aber hier kam wieder der Satz “das Duschen in allen Hotels zum Standart” gehören…
Im Heimritz eben nicht…Darum hier kurz eine Erklärung zum “technischen” Hintergrund damit man im Heimritz duschen kann.
Das Wasser wird auf der gegenüberligenden Talseite vom Heimritz gefasst. Die Quelle muss das ganze Jahr über Wasser liefern, und da fand man eben bis jetzt nur diese eine Stelle. Sie ist ungefair auf der Dachfirsthöhe vom Heimritz. Das heisst dass das Wasser kaum Druck hat wenn es aus dem Hahn kommt, es wäre also schon mal nicht möglich zu duschen. Das Wasser käme kaum aus der Duschbrause. Also muss das Wasser “beschleunigt” werden, das heisst es müssen Pumpen eingesetzt werden. Bei dem Wirtschaftsgebäude-Bau wude auch eine 220 Volt Pumpe gesponsort. Aber wie schon in einem anderen Beitrag geschrieben macht es kaum Sinn den Generator ständig laufen zu lassen wegen den 370 Watt die die Pumpe benötigt. Auch das Betreiben mit einem Wechselricher der aus den 12 Volt 220 Volt macht, schlug fehl. Obwohl da eine mögliche Dauerbelastung von 500 Watt, und eine kurzzeitige Spitzenleistung bis1000 Watt in der Bedienungsanleitung angegeben ist. Also hatt der Bruder 2 Stück 12 Volt Pumpen aus dem Caravan-Bereich eingebaut. Dadurch ist es jetzt möglich den ganzen Tag hindurch die WC-Spülung und das Lavabo im WC und im Waschraum mit KALTEM Wasser, und mit genügend Druck, zu versorgen. Nur wer will kalt Duschen ? Also muss noch irgendwie Heisswasser “produziert” werden. Im “Flachland” kein Problem, für das gibts sogenannte Boiler. Aber auch der braucht wieder Strom, und das nicht gerade wenig. Was gibts für Alternativen ? Gas ? Naja da gibts Durchlauferhitzer. Da bestehen einfach Vorbehalte wegen der Sicherheit, aber auch ständig im Tal die Flaschen holen und anschliessen, nein Danke. Solar ? Wäre ne möglichkeit die aber nicht gerade billig ist. Und vor allem wie weit macht das Sinn, da das Tal recht eng ist, sodass im Oktober kaum mehr die Sonne zu sehen ist ! Vor dem Baubeginn hatte ich mir da übrigens zur Warmwasser-Gewinnung mit der Schwester schon mal Gedanken gemacht -> Warmwasser_Herd_Heimritz. Aber darauf wurde leider nicht gross eingegangen. Momentan steht für die Dusche (UND NUR FÜR DIE) Warmwasser aus einem sogenannten Badeofen Badeofen mit 100 Liter, zur Verfügung. Und das natürlich auch nur wenn 2 Stunden vorher eingefeuert wurde. Zudem erkaltet das Wasser in diesem Badeofen auch sehr schnell wieder, da er kaum isoliert ist, und auch ständig einen Zug durch die Feuerstelle über den Kamin herscht ! Aber da tauchte in der Story eben noch ein weiteres Problem auf, die Duschbatterie (das ist das Teil das Warm und Kaltwasser mischt) wollte nicht funktionieren !!! Den diese Mischbatterie, die auch von den Bauherren gespendet und eingebaut wurde, scheint was edles zu sein. Da gibts ein Knopf den man drücken muss damit das Wasser läuft, und das Wasser wird nach einer bestimmten Zeit auch wieder abgeschaltet. Ist ideal um den Wasserverbrauch zu senken, was im Heimritz auch gebraucht wird. Nach längerem studieren und genauem anschauen der Mischbatterie fand man ein Batterie-Akkufach ! Also Diagnose dieser Akku könnte leer sein, dem nächsten Sanitär Fachgeschäft angerufen, welches auch bestätigte das es wohl am Akku liegen müsse. Die meinten auch das diese Mischbatterie über Fr. 1000.– kosten solle und das die Batterien aber schon 4 Jahre halten sollten. Aber leider hätten Sie keine solchen Batterien am Lager. Tja wer mich kennt der weiss wie ich nun denke…

Also wichtig für den zukünftigen Gast zu wissen:

- Auf den Zimmern gibts die Möglichkeit Wasser in einem Krug mitzunehmen und sich am Waschtisch zu waschen ! Waschmöglichkeit im Zimmer
- Massenlager-Gäste steht der Waschraum zur Verfügung. Waschraum
- Im WC/Waschraum gibt es NUR kaltes Wasser
- Duschen (mit warmem Wasser) ist nur für Übernachtungsgäste mit Voranmeldung möglich

Hoffe trotzdem das sich noch Gäste im Heimritz einfinden werden…