Login-Status

Du bist derzeit nicht eingeloggt.

Wer ist Online

Users: 1 Gast

Zufallsbilder

Pädu's Gasteräspitz-Tour Pädu's Gasteräspitz-Tour Bild 6 Silvia's Auto

Dienstag 29. Mai 2012

!!! Der Tag der Tage !!!

Auch dieser Morgen ein Bilderbuchmorgen. An diesem Tag stand zum einen für die Heimritzer aber auch für mich einiges an.
Bei den Heimritzern stand die Begehung von Selden zum Heimritz mit x Leuten an, um Gelder zu sprechen. Ich möchte mich hier nicht weiter äussern nur dies, DAS GASTERNTAL SCHEINT WIKLICH NUR BIS SELDEN ZU GEHEN!!!

Ich hatte einen Termin mit einer Firma die Internet per Satellit anbietet, diesen Termin hatte ich bereits vor einer Woche geplant !
Wie dem Chef der Firma versprochen habe ich ihm um 8 Uhr angerufen, um die neuesten Infos mitzuteilen, z.B. dass es nun in Selden eine Brücke habe und Sie die Gummistiefel in dem Fall nicht mehr benötigten. Auch einen Generator muss nicht ins Heimritz getragen werden, da unserer läuft. Wir verabredeten uns auf 10 Uhr im Hotel Gasterntal. Also verabschiedete ich mich um 9:30 Uhr von Pädu, und lief nach Selden. Kurz vor der neuen Brücke in Selden, begegnete ich dem Begehungs-Tross ! Beim Hotel angekommen hatte ich noch ein Gespräch mit der Wirtin. Kurz danach rief mich der Chef der Firma, die das Sat-Internet montieren wollte an, und berichtet mir das Sie bereits im Gasterntal seien, beim Hotel Waldhaus ! Ich sagte ihm das Sie wieder bis zur Brücke zurückfahren sollen, und dort gleich rechts, dem Tal immer Bergwärts folgend. Kurz nachdem ich aufgehängt hatte klingelte es wieder, diesmal war es die Bakom, da hatte ich auch letzte Woche angerufen, da der Telefonanschluss nun schon seit dem 10.Oktober 2011 kaputt ist, und die 0800 800 800 immer wieder sagte er funktioniere Samstags wieder. Und das schon mehrere Male. Und das die doch den Grundversorgungsauftrag zu erfüllen habe. Aber der Herr von der Bakom meinte das eben nur bis zu einem gewissen Betrag die Swisscom verpflichtet sei. Ich sagte das wir also nun wieder am gleichen Punkt wie vor Jahren seien. Aber es für mich immer klarer werde das in dieser Gesellschaft weder ein Wort noch Handschlag, aber auch kein Vertrag Ernst zu nehmen sei. Danach meinte er, er werde die Sache noch genauer anschauen und mir nochmal zurückrufen. Danach habe ich der Firma wegen dem Sat-Internet angerufen um mich zu erkundigen wo sie seien. Sie befanden sich im Stalden, ich zählte ihnen noch ein paar markante Punkte auf, und sagte ihnen das Sie es in 5 Minuten wohl nach Selden geschafft hätten. Kurz darauf sah ich beim Hotel Steinbock vorne ein weisses Auto, ich winkte Ihnen und Sie fuhren an mir vorbei und parkierten. Ich begrüsste Sie und fragte Sie ob Sie vielleicht gleich hier essen wollten, da wir oben nur das nötigste hätten. Aber Sie wollten ihre Rucksäcke packen und gleich hochgehen. Gesagt getan ging der Fussmarsch los, während ich ihnen noch das eine und andere zum Unwetter berichtete. Bis es dann steiler anstieg, und ich die Luft für wichtigeres brauchte ! Nach einer halben Stunde hatten wir es geschafft. Ich zeigte “meinen” Monteuren, wo ich dachte das es funktionieren könnte. Aber Sie meinten das müsse auch beim Heimritz selbst funktionieren. Sie hatten auf ihrem IPhone ein App montiert, nur als ich da mal draufschaute bemerkte ich das der Punkt, der wohl die Satellitenposition anzeigen sollte, mitten im Hockenhorn lag. Leider habe ich es versäumt eine Wette anzubieten. Zuerst wurde auf der Terasse versucht, danach ging es hoch zum Generatorhaus, aber es wollte einfach nicht ! Ich wies wieder darauf hin das es oben wo ich die Kamera im letzten Dezember montiert hatte, funktionieren sollte ! So ging es weiter von einem grossen Stein zum nächsten, bis irgenwann die Kabelrolle zu ende war. Aber auch da wollte das Modem keinen andauernden Pfeifton von sich geben. Und ich dachte schon das es das wohl war, bis der Chef der Firma erwähnte das er noch eine Kabelrolle in der Küche gesehen habe. Ich wollte ihm das nicht glauben den ich hatte in den Tagen zuvor auch bereits alles nach Kabelrollen abgesucht. Darauf stieg er zum Heimritz hinunter, um kam wenig später mit einer 50 Meter Kabelrolle in der Hand wieder zu uns hoch. Ich staunte nicht schlecht, aber was solls weiter ging es von Stein zu Stein. Als wir auf der Höhe der Kamera waren, war dann endlich der lang
ersehnte Pfeifton aus dem Modem vernehmbar. Auch die Signalstärke schien OK zu sein. Also fragte ich ob ich die Schlagbohrmaschine holen solle, da wurde mir erörtert da Sie wegen der Annahme das die Schüssel an einem Holzteil am Haus montiert werden sollte, keine 10er Dübel dabei hätten. Im Heimritz findet man ja mittlerweile fast alles, aber ich konnte nur 6er und 8er Dübel anbieten. Und auch einen 10er Steinbohrer hatte ich nicht hier. Also entschieden wir uns die 8er Dübel zu verwenden, und irgenwas passendes an Schrauben lässt sich im Heimritz schon finden. Dann noch ein paar Unterlegscheiben damit der Schraubenkopf nicht gleich durch das Loch fällt. Und los gings Löcher gebohrt, Dübel rein und der Mast war fixiert. Weiter ging es mit der Satellitenschüssel, und damit
auch die justage. Dabei stellte sich heraus das die Schrauben und Dübel doch nicht fest genug sind. Aber wir besprachen das ich noch 10er Dübel und Bohrer in den nächsten Tagen organisiere, und das dann noch richtig fixiere.

Satellitenschüssel für Internet

Nun ging es daran das ganze Werkzeug sowie die Kabelrollen wieder hinunter zu tragen, während der Chef gleich das Koaxkabel quer durch das Gelände zum Generatorhaus verlegte. Dort hatte ich nähmlich bereits letztes Jahr auch ein LAN-Kabel verlegt, sodass wir gleich das Modem dort aufstellen wollten, um dann unten die ganze Anlage zu testen. Nur leider wollte das Modem nicht mehr booten. Warum das Teil kaputt ging ist nicht klar !? Vielleicht wegen dem Generatorstrom, vielleicht wegen den zuvielen Kabelrollen. Auf alle Fälle war nix mit probieren. Also blieb uns
nun Zeit etwas zu trinken und Margrit’s Kuchen zu probieren. Ich zeigte den beiden Herren noch ein paar Bilder wie es vor dem Unwetter ausgesehen hat. Auch wurde das weitere vorgehen besprochen. Ich werde, wenn ich mal wieder auf’s Internet komme, das Formular auf der Webseite ausfüllen, und dann wird mir ein fertig konfiguriertes Modem zugesandt, das ich dann montieren kann. Ich wollte die beiden noch zu einem Abendessen in Selden einladen, aber sie wollten sich gleich auf den Heimweg machen. Da sich Pädu so sehr über die Begehung aufregte ging er gleich mit Urs und Margrit talauswärts…Und ich bin nun der Boss vom Heimritz. So
endete dieser Tag ruhig und ich war auf der Schnauze.