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Pädu's Gasteräspitz-Tour Holzschopf Pädu's Gasteräspitz-Tour Bootsanlegestelle für das Heimritz

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Donnerstag 31. Mai 2012

Natürlich bin ich wieder 6 Uhr auf, nur diesmal scheint die Sonne nicht ! Nach dem Ritual des morgens entferne ich den Linksys WRT54GL der bis jetzt im Wirtschaftraum mehr als Switch missbraucht wurde. An seine Stelle wird ein Zyxel 5 Port Switch montiert. Danach mache ich mich zum Generatorhaus um dort den Linksys zu montieren, den da soll ja dann mal noch das Satelliten-Modem hinkommen, und der Linksys hat ja auch einen WAN-Anschluss. Einen weiteren Lananschluss brauche ich auch gleich noch um einen Moxa-Seriel Adapter um die C-Control zu betreiben. Bis anhin hatte ich an dem einen LAN-Anschluss einen Silex-USB-Server mit einem USB-zu-seriel Adapter für die C-Control in Betrieb. Aber wir hatten dadurch ständig kurze Anläufe des Generators verzeichnet. Gerade als ich damit fertig war und wieder in die Küche wollte um Holz nachzulegen bemerkt ich bei der Brücke unten zwei Leute die sich an den Bäumen zu schaffen machten. Schnell den Fotoapparat geholt und den Zoom an den Anschlag gedreht, aber leider war nicht genau zu erkennen was die da machen.

Was machen die da ?

Auch mit dem Fernglas konnte ich nicht erkennen was die dort tun ! Natel eingepackt und mal nach dem rechten sehen. Als ich näher war sah ich das die mit Kabel an dem Baum binden beschäftigt waren. Ich grüsste Sie und fragte Sie was sie den da tun ? Sie sagten mir das Sie ein provisorum für die Telefonleitung erstellen müssten. Aber das ihnen jemand der Heimritzer gesagt hätte das da noch Masten sein sollten, und da keine mehr rum sind, Sie jetzt wohl zu wenig Kabel dabei hätten, und dann erst wieder nach Selden laufen müssten um noch eine Rolle zu holen. Da kam mir in den Sinn das bei Urs im Zimmer bis letztes Jahr eine Bobine Armeetelefondraht rumlag. Ich sagte das dem Freileitungsmonteur, und er meinte das sei sogar noch besser als welches das Sie hätten, und die laune hob sich merklich. Ich holte ihnen die Bobine, den ihr Kabel reichte wirklich nur bis zum alten Ziegenstall. Und da kamen auch bereits Silvia und ihre Kollegin, die auch gleich wegen der Fehlinformation der Telefonmasten angesprochen wurde. Auf alle Fälle machten die Monteure ihre arbeit fertig, assen ihr mitgebrachtes Sandwich und bekamen noch einen Kaffee. Nach testen des Summtones und eines Anrufes gingen die Monteure wieder Talauswärts. Silvia und ihre Kollegin putzten weiter, während ich nun doch die Funktelefonzentrale wieder in Betrieb nehmen muss. Und schon war wieder Mittagessen angesagt. Nach diesem machte ich mich daran im Zimmer von Silvia und Heinz nach 30 Jahren endlich mal eine 220 Volt Steckdose zu montieren. Später hiess es wieder mit 220 Volt Kabelrolle, Schlagbohrmaschine, Dübel und Schrauben bewaffnet den Berg hochzukraxeln, um die Internet-Sat-Anlage anständig festzuschrauben. Naja und weil spazieren ja so gesund sein soll kann ich natürlich nicht loslegen da die 50 Meter Kabelrolle zu kurz ist ! Wieder runter noch eine zweite Kaberolle holen, und dann geht es endlich los. Der Stein ist aber ein harter Brocken, aber ich schaffe es trotzdem die 4 Schrauben zu setzen.

Jetzt hält das Standrohr

Danach wieder mal das Werkzeug nach unten bringen, wieder hoch um die Kabelrollen wieder aufzuspulen. Kurz danach schaut noch Heinz im Heimritz rein, der einen Filter bei der Fassung für die Turbine montieren will. Danach zieht Silvia mit ihrer Kollegin ab, ich helfe Heinz noch die Turbinenzuleitung zu entlüften. Als Heinz wieder im Heimritz unten ist, wird auch der Badeofen mit Wasser geflutet, sodass ich morgen dort anfeuern könnte. Dann hat Silvia wenn Sie morgen weiter putzen will gleich warmes Wasser. Und wir müssen nicht mehr wie bis anhin mit grossen Töpfen auf dem Holzherd in der Küche jongglieren. Danach verschwindet auch Heinz Talauswärts, und ich bin wieder mein eigener Chef. Mittlerweile geniesse ich am Abend die Ruhe hier hinten im Gasterntal. Danach wird noch das “Tagebuch” nachgeführt, damit ich nicht vergesse was ich wann gemacht habe, und wenn ich mal wieder in den Bereich des Internet’s komme auch auf die Homepage stellen werde !

Mittwoch 30. Mai 2012

Morgens um 6 Uhr Tagwache und wieder super Wetter. Erst mal einen Kaffee und eine Zigarette, überlegen was ich nun anstelle. Ich entschloss mich den Sicherungs und Anzeigekasten im Keller zu demontieren. Den ich wusste das Silvia mit einer Kollegin heute hochkommen will um das Heimritz zu putzen. Und darum musste dieser Kasten weg sein bevor sie kamen. Als Sie ankamen war der Kasten weg, und ich hängte bis zum Mittagessen ein bischen rum. Nach dem Essen montierte ich ihn an seinem neuen Platz im Generatorhaus.

Der Anzeigekasten

Danach ging es daran das ganze wieder zu verdrahten, plötzlich kam Silvia angerannt und berichtete mir das die Funkstation komische Töne von sich gibt, und das Licht flackere. Ich dachte das wohl die Solarpanels alleine zu schwach seien um das ganze ohne die Batterien zu versorgen. Nach 10 Minuten musste ich mal schnell die Spannug messen, und das Messgerät zeigte 18 Volt ? Bei einer 12 Volt Anlage ist das schon ein bischen viel ? Und da viel es mir wie Schuppen von den Augen, die Solarpanels waren nicht zu schwach sondern zu stark ! Ich sprang hinunter, hinter das Haus die Leiter hoch zum Stecker der Solarpanels, und riss diesen aus der Dose. In Gedanken überlegte ich bereits was wohl alles kaputt gegangen ist ? Aber auch die dummen haben Glück, bis jetzt habe ich noch nichts gefunden das nicht mehr läuft. Abends machte Silvia uns noch eine Kaseschnitte, und ging danach nach Mitholz zurück. Gäste waren heute keine unterwegs, dabei ist das Tal ja nun bis zum Heimritz offiziell freigegeben. Auch diese Nacht verbringe ich alleine im Heimritz.

Dienstag 29. Mai 2012

!!! Der Tag der Tage !!!

Auch dieser Morgen ein Bilderbuchmorgen. An diesem Tag stand zum einen für die Heimritzer aber auch für mich einiges an.
Bei den Heimritzern stand die Begehung von Selden zum Heimritz mit x Leuten an, um Gelder zu sprechen. Ich möchte mich hier nicht weiter äussern nur dies, DAS GASTERNTAL SCHEINT WIKLICH NUR BIS SELDEN ZU GEHEN!!!

Ich hatte einen Termin mit einer Firma die Internet per Satellit anbietet, diesen Termin hatte ich bereits vor einer Woche geplant !
Wie dem Chef der Firma versprochen habe ich ihm um 8 Uhr angerufen, um die neuesten Infos mitzuteilen, z.B. dass es nun in Selden eine Brücke habe und Sie die Gummistiefel in dem Fall nicht mehr benötigten. Auch einen Generator muss nicht ins Heimritz getragen werden, da unserer läuft. Wir verabredeten uns auf 10 Uhr im Hotel Gasterntal. Also verabschiedete ich mich um 9:30 Uhr von Pädu, und lief nach Selden. Kurz vor der neuen Brücke in Selden, begegnete ich dem Begehungs-Tross ! Beim Hotel angekommen hatte ich noch ein Gespräch mit der Wirtin. Kurz danach rief mich der Chef der Firma, die das Sat-Internet montieren wollte an, und berichtet mir das Sie bereits im Gasterntal seien, beim Hotel Waldhaus ! Ich sagte ihm das Sie wieder bis zur Brücke zurückfahren sollen, und dort gleich rechts, dem Tal immer Bergwärts folgend. Kurz nachdem ich aufgehängt hatte klingelte es wieder, diesmal war es die Bakom, da hatte ich auch letzte Woche angerufen, da der Telefonanschluss nun schon seit dem 10.Oktober 2011 kaputt ist, und die 0800 800 800 immer wieder sagte er funktioniere Samstags wieder. Und das schon mehrere Male. Und das die doch den Grundversorgungsauftrag zu erfüllen habe. Aber der Herr von der Bakom meinte das eben nur bis zu einem gewissen Betrag die Swisscom verpflichtet sei. Ich sagte das wir also nun wieder am gleichen Punkt wie vor Jahren seien. Aber es für mich immer klarer werde das in dieser Gesellschaft weder ein Wort noch Handschlag, aber auch kein Vertrag Ernst zu nehmen sei. Danach meinte er, er werde die Sache noch genauer anschauen und mir nochmal zurückrufen. Danach habe ich der Firma wegen dem Sat-Internet angerufen um mich zu erkundigen wo sie seien. Sie befanden sich im Stalden, ich zählte ihnen noch ein paar markante Punkte auf, und sagte ihnen das Sie es in 5 Minuten wohl nach Selden geschafft hätten. Kurz darauf sah ich beim Hotel Steinbock vorne ein weisses Auto, ich winkte Ihnen und Sie fuhren an mir vorbei und parkierten. Ich begrüsste Sie und fragte Sie ob Sie vielleicht gleich hier essen wollten, da wir oben nur das nötigste hätten. Aber Sie wollten ihre Rucksäcke packen und gleich hochgehen. Gesagt getan ging der Fussmarsch los, während ich ihnen noch das eine und andere zum Unwetter berichtete. Bis es dann steiler anstieg, und ich die Luft für wichtigeres brauchte ! Nach einer halben Stunde hatten wir es geschafft. Ich zeigte “meinen” Monteuren, wo ich dachte das es funktionieren könnte. Aber Sie meinten das müsse auch beim Heimritz selbst funktionieren. Sie hatten auf ihrem IPhone ein App montiert, nur als ich da mal draufschaute bemerkte ich das der Punkt, der wohl die Satellitenposition anzeigen sollte, mitten im Hockenhorn lag. Leider habe ich es versäumt eine Wette anzubieten. Zuerst wurde auf der Terasse versucht, danach ging es hoch zum Generatorhaus, aber es wollte einfach nicht ! Ich wies wieder darauf hin das es oben wo ich die Kamera im letzten Dezember montiert hatte, funktionieren sollte ! So ging es weiter von einem grossen Stein zum nächsten, bis irgenwann die Kabelrolle zu ende war. Aber auch da wollte das Modem keinen andauernden Pfeifton von sich geben. Und ich dachte schon das es das wohl war, bis der Chef der Firma erwähnte das er noch eine Kabelrolle in der Küche gesehen habe. Ich wollte ihm das nicht glauben den ich hatte in den Tagen zuvor auch bereits alles nach Kabelrollen abgesucht. Darauf stieg er zum Heimritz hinunter, um kam wenig später mit einer 50 Meter Kabelrolle in der Hand wieder zu uns hoch. Ich staunte nicht schlecht, aber was solls weiter ging es von Stein zu Stein. Als wir auf der Höhe der Kamera waren, war dann endlich der lang
ersehnte Pfeifton aus dem Modem vernehmbar. Auch die Signalstärke schien OK zu sein. Also fragte ich ob ich die Schlagbohrmaschine holen solle, da wurde mir erörtert da Sie wegen der Annahme das die Schüssel an einem Holzteil am Haus montiert werden sollte, keine 10er Dübel dabei hätten. Im Heimritz findet man ja mittlerweile fast alles, aber ich konnte nur 6er und 8er Dübel anbieten. Und auch einen 10er Steinbohrer hatte ich nicht hier. Also entschieden wir uns die 8er Dübel zu verwenden, und irgenwas passendes an Schrauben lässt sich im Heimritz schon finden. Dann noch ein paar Unterlegscheiben damit der Schraubenkopf nicht gleich durch das Loch fällt. Und los gings Löcher gebohrt, Dübel rein und der Mast war fixiert. Weiter ging es mit der Satellitenschüssel, und damit
auch die justage. Dabei stellte sich heraus das die Schrauben und Dübel doch nicht fest genug sind. Aber wir besprachen das ich noch 10er Dübel und Bohrer in den nächsten Tagen organisiere, und das dann noch richtig fixiere.

Satellitenschüssel für Internet

Nun ging es daran das ganze Werkzeug sowie die Kabelrollen wieder hinunter zu tragen, während der Chef gleich das Koaxkabel quer durch das Gelände zum Generatorhaus verlegte. Dort hatte ich nähmlich bereits letztes Jahr auch ein LAN-Kabel verlegt, sodass wir gleich das Modem dort aufstellen wollten, um dann unten die ganze Anlage zu testen. Nur leider wollte das Modem nicht mehr booten. Warum das Teil kaputt ging ist nicht klar !? Vielleicht wegen dem Generatorstrom, vielleicht wegen den zuvielen Kabelrollen. Auf alle Fälle war nix mit probieren. Also blieb uns
nun Zeit etwas zu trinken und Margrit’s Kuchen zu probieren. Ich zeigte den beiden Herren noch ein paar Bilder wie es vor dem Unwetter ausgesehen hat. Auch wurde das weitere vorgehen besprochen. Ich werde, wenn ich mal wieder auf’s Internet komme, das Formular auf der Webseite ausfüllen, und dann wird mir ein fertig konfiguriertes Modem zugesandt, das ich dann montieren kann. Ich wollte die beiden noch zu einem Abendessen in Selden einladen, aber sie wollten sich gleich auf den Heimweg machen. Da sich Pädu so sehr über die Begehung aufregte ging er gleich mit Urs und Margrit talauswärts…Und ich bin nun der Boss vom Heimritz. So
endete dieser Tag ruhig und ich war auf der Schnauze.

Montag 28. Mai 2012

Die Sonne scheint,blauer Himmel da muss man um 6 Uhr aus den Federn. Erster Kaffee auf der Terasse und den Morgen geniessen. Nach und nach kommen die verschlafenen Gesichter zum vorschein. Dies wird ein Ferientag ! Ausser Silvia die die Küche und den Keller von altlasten befreit nahmen wir es gemütlich. Die Notdurft wird herausgezögert, den es macht irgendwie schon keine Freude, immer und immer wieder zur Kander zu laufen und Wasser hochzutragen ! Regula und Thedy nahmen mit dem “Hundschi” Mira die Heimreise unter die Füsse. Und sie kamen auch ohne weiteren Probleme zu Hause an, wie ich Abends erfuhr. Nachmittags tauchen Urs und Heinz im Heimritz auf. Heinz steigt zur Fassung für das Turbinenwassers hoch, und bringt so den Tank im Berg oben in kürzester Zeit zum überlaufen. Wieder herunter im Generatorhaus wird die Turbine angeschlossen. Das ganze wird entlüftet, und Sie liefert wieder Strom. Ein Gartenschlauch wird zum Trinkwassertank verlegt, und kurz darauf heisst es auch da, Wasser marsch. Die Druckerhöhungspumpe wird in betrieb genommen, und auch hier wird das System entlüftet. Die Erleichterung bei der Mannschaft war gross, jetzt braucht man nur noch durch das Gebäude zu spazieren wenn in der Küche Wasser gebraucht wird. Den die Küche hängt nicht an demselben System, da hier ja das Wasser kontrolliert werden muss, und anhand der Trinkwasserverordnung “rein” sein muss. Urs hatte auch noch die Schäfer zu Besuch und hatte mit diesen einiges zu bereden um das Jahr zu organisieren.

Sonntag 27. Mai 2012

Gemütliches Aufstehen, Morgenessen geniessen, plaudern, überlegen was wir anstellen.
Staunen über die Touristen die bereits beim Heimritz vorbeikommen. Und das alles obwohl doch in Selden der “Selden Heimritz gesperrt”-Zettel hängt ?

Ach ja hier endet ja das Gasterntal !

Immer wieder die “fremden” darauf aufmerksam machen das wir nichts zu trinken anbieten können, und das dass WC NICHT zur Verfügung steht. Irgendwann kam Silvia mit einem Sackkarren, und da war doch noch was von wegen Batterien ins Generatorhaus zügeln !!! Diskutieren ob die Arbeit durchführbar ist. schliesslich entschieden Regula, Thedy und ich wenn nicht jetzt wann dann noch in meiner Woche Ferien im Heimritz. Den Regula und Thedy müssen am Montag wieder ins Aargau zurück, und ich alleine die 6 Zellen die je 115 Kg auf die Waage bringen alleine da hoch karren…Nein danke !
Um die Mittagszeit ging es los, erste Batterie auf den Sackkarren… Nein ein Rad ist platt ! Ich hab doch da im Wäschüsi einen Kompressor gesehen, also los das Teil wieder aufgepumpt und weiter ging es. Dazwischen immer wieder Regen und sogar Hagel, die Wiese wurde immer besser :-( um die Batterien da hoch zu karren. Irgendwann war es geschafft, jetzt mussten noch die 12 Volt Leitungen angeschlossen werden, was sich als nicht allzuschwierig erwies. Den ich hatte bereits früher die Kabel da hochgezogen. Auch das Ladegerät musste gezügelt und wieder angeschlossen werden, und wir hatten am Abend wieder Licht. Auch haben wir noch erfahren das am nächsten Tag Urs und Heinz ins Heimritz kommen wollen, um die Microtrubine wieder mit Wasser zu versorgen, und gleichzeitig werden Sie auch dafür sorgen das im Wirtschaftsgebäude noch Turbinen-Wasser für WC und Waschraum zur Verfügung stehen wird. Dieser Sonntag wird uns sicher noch im Gedächtnis bleiben, und nach dem Abendessen, konnten wir alle gut schlafen.

Die Batterien an ihrem neuen Standort

Samstag 26. Mai 2012

Fahrt mit Thedy,Regula und Mira bis Mitholz.Da waren auch Pädu und Silvia im “Almaufzugstress”. Ich habe noch den Server für’s Heimritz und ein paar weitere Sachen geschnappt, und schon wurde ich gedrängt vorwärts zu machen, wegen der Einbahn die “Chluse” hoch.Dann ging es weiter, für mich mit knurrendem Magen. Vor Silleren sagte Thedy das da an seinem Auto eine Lampe an ging, die bedeutet das der Motor zu heiss ist ! Ich hatte das letzhin schon mal mit Regula mitgemacht, und hatte daher sofort einen Verdacht. Die Marder in Baldingen haben wieder zu geschlagen ! Nach auffüllen des Kühlwasssers mit Kanderwasser konnten wir die Fahrt bis Selden fortsetzen. Kurz vor Selden, sah ich das die Swsscom das Telefonkabel “zusammengeflickt” hatte.

Telefonkabel vor Selden geflickt

In Selden angekommen ging es dann erst mal im Hotel Gasterntal was essen. Als dieses Nebengeräusch beseitigt war wurden die Sachen auf die Rucksäcke, und diese wiederum auf die Rücken der Leute geschnallt. Weiter ging es zu Fuss, zuerst an diesem Schild vorbei

Betreten der Baustelle verboten

und kurz danach stand sogar eine Brücke !

Die 2m breite Brücke

Waren wir froh den die Kander führte fast doppelt soviel Wasser wie an Auffahrt. Nur leider sah man schon von weiter weg das die NIE 2 Meter breit war !!! Zudem hatte sie auch nur auf einer Seite ein Geländer ! Und dabei hatte mir Urs berichtet das die Brücke 2 Meter breit und auf beiden Seiten mit Geländer werden sollte. Auch Urs ist sehr enttäuscht über dieses Resultat, dabei hatte er genug Holz gerüstet. Wie sollen da Kühe, Ziegen und Schafe absturzfrei rüber gelangen ??? Nach einer halben Stunden kamen wir im Heimritz an ! Damit wir am Abend Schlafen können, musste noch das Terassen-Inventar hinaus geräumt werden. Auch Wasser musste von der Kander ins Heimritz mit Kübel getragen werden, um das Nachtessen zubereiten zu können. Aber auch das praktische Ding das man WC nennt kam ohne Wasser nicht so recht aus. Also Spülkasten-Deckel abmontieren und nach jedem Geschäft muss wieder mit Giesskanne zur Kander spaziert werden, um den Spülkasten für’s “Geschäft” des nächsten vorbereiten zu können. Das bis jetzt einzige positive an dem Unwetter ist, das es nicht mehr soweit bis zur Kander ist. Und so wurde es Abend, und jeder war froh nach dem Nachtessen ins Bett zu gehen.

Es geht los…….

Liebe Heimritzfreunde,

so langsam geht es los für uns! Letzte Woche habe ich in Selden begonnen Holz bereit zu machen für einen einfachen Übergang beim Alpsteg (Selden). Dieser ist nötig, da wir sonst nicht auf die andere Seite der Kander, wo sich der Kühboden befindet, kommen. Auch dort müssen wir das Land von Schutt befreien. Dank dem niedrigen Wasserstand am Samstag, konnte ich den Bagger durch die Kander in den Kühboden fahren, was uns die Räumungsarbeiten sicherlich etwas erleichtert.

Am 29.Mai ist eine offizielle Begehung angekündigt, an der über Viehtriebweg, Brücke Heimritz und die Bachverbauung vor dem Heimritz enschieden wird. Bis dahin brauchen wir wohl etwas Geduld. Hoffen wir, dass diese Begehung für die Bauarbeiten grünes Licht geben wird und sobald als möglich mit den Arbeiten begonnen werden kann. DAUMEN DRÜCK FÜR`S HEIMRITZ!!

Nächste Woche werden wir sicher weiter Schutt von den Weiden räumen und Zäune reparieren. Auch sollte kommende Woche der provisorische Übergang beim Alpsteg erstellt werden. Bleibt zu hoffen, dass das Wetter auch mitspielt.

Eindrücke aus dem Gasterntal

Beim Transport des Baggers nach Selden, und beim weitergehenden Aufstieg ins Heimritz, hatten wir immer wieder die Möglichkeit mit Leuten ein bischen zu reden. Überrascht waren die Leute vor allem über das Ausmass des Unwetters. Aber auch wir bekamen in den Gesprächen intressante Informationen, ich denke das wird sicher ein spannendes Jahr werden ! Und mir selbst gibt es wieder ansporn an gewissen Sachen die ich geplant habe, mich wieder dahinter zu setzen.

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Natürlich habe ich auch diesmal noch kurz einen Kamaerschwenk vor dem Heimritz gemacht.

Telefonleitung von Selden ins Heimritz

Dieser Artikel ist vor allem für die Swisscom-Techniker intressant !

Hier geht es um die Schäden der Telefonleitung von Selden ins Heimritz.
Zu den Schäden vor Selden habe ich bereits in diesem Artikel eine Beschreibung abgegeben, in der Übersichtskarte betrifft dies die Punkte bei TM 58/77 sowie der Schaden 01/02. Den Link vom alten Artikel wurde auch an unsere Anprechperson bei Swisscom gemailt. Aber leider habe ich da bis heute nie ein Feedback erhalten ob ich mit diesen Informationen helfen konnte !
Und da ich gestern vernommen hatte, das Techniker von Swisscom ins Gasterntal kommen, um sich selbst ein Bild der Schäden vor Ort zu machen, habe ich diesen Artikel verfasst. Zudem hatte Silvia heute nocheinmal bei Swisscom angerufen um Ihnen mitzuteilen das Sie gutes Schuhwerk bräuchten, und das jemand der Heimritzer gerne dabei sein möchte.
Es wurde anscheinend veranlasst abzuklären wie weit es machbar/bezahlbar ist, gleich ein Leerrohr bei der erstellung des Viehtriebweges einzulegen.
Den die Schäden der Telefonleitung vom Witwang bis ins Heimritz sind nach unserer Einschätzung extrem. Zudem ist es uns nicht möglich der Leitung direkt zu folgen, sodass das ich auf der anderen Talseite mit Fotoapparat und GPS bewaffnet Richtung Heimritz lief. Die Koordinaten des TM Witwang (Telefonmast Witwang) sowie des TM Gatter sind angenommene Positionen. Zwischen diesen beiden Masten wurde vor einigen Jahren die Leitung unter den Weg verlegt, da die alte Freileitung schon früher immer wieder beschädigt wurde !

Hier nun wieder die komplette Gallery wobei zwischen Selden und Heimritz die Bilder ab Nummer 11 intressant sind !

Auch sende ich den Link zu diesem Artikel wieder zu unserer Ansprechperson bei Swisscom.

Auf gehts, Richtung Heimritz

Die Ziele der Familie Rauber vom Heimritz sind klar (wurden auf dieser Seite öfters erwähnt), Urs hat wie in diesen Beitrag geschrieben, die Lage eingeschätzt nun soll es mit den Arbeiten losgehen…

Darum hat Turi von den Schopfis den VW-Bus reserviert, den haben wir am Donnerstag im Unterland beladen und fuhren nach Mitholz.

Nachdem der alte Bagger den Raubers zum Teil aus Geldern von IHREM Spendenkonto angeschafft haben, verladen war ging es los bis zum Bären in Kandersteg.

Bagger ist bereit fürs Gasterntal

Dort angekommen musste der Bagger vom Anhänger abgeladen werden, den das Gespann wäre zu hoch um die “Chluse” zu passieren. Hier überholte uns auch Silvia mit ihrem PW, die entschlossen war nun das erste mal ins Heimritz hoch zu gehen, um Inventar zu machen, ja sie nahm noch “Zvieri” für uns mit ! Danach fuhren Turi und ich mit dem VW-Bus ans obere Ende der “Chluse” um dort die Strasse zu sperren, damit Urs mit dem Bagger hochtuckern konnte. Als Urs oben ankam stieg er in den Bus, und Turi brachte ihn wieder zu seinem Traktor mit Anhänger. Und wieder die “Chluse” hoch, dort wurde der Bagger wieder auf den Anhänger geladen. Und weiter ging es mit dem Gespann bis zur Abzweigung “Gasteregsicht” kurz vor Selden. Hier wollte Urs erst messen gehen ob er mit dem Bagger auf dem Anhänger an der Felswand vorbeikomme. Nachdem er diese Frage für sich mit “Ja” beantwortet hatte, ging die fahrt mit dem Gespann weiter Richtung Selden.

 

In Selden angekommen fanden wir diesen Zettel am Telefonmast hängen.

Ach ja hier endet ja das Gasterntal !

Hier endete die Fahrt. Dabei dachte ich das die neue Brücke die seit Anfang Mai, erstellt werden soll,schon passierbar sei !
Der Bagger wurde wieder vom Anhänger abgeladen. Turi und ich überlegten uns ob wir nun noch ins Heimritz laufen sollen, während Urs bereits anfing die erste Weide mit dem Bagger vom Geröll zu befreien.

Weide in Selden von Geröll befreien

Und wir entschieden uns nun doch ins heimritz zu gehen, aber erst musste ich mal irgendwie über die Kander kommen, und danach ging es weiter zu Fuss Richtung Heimritz. Unterwegs machten wir wieder einige Bilder von der gegenüberliegenden Seite, wo mal die Strasse und die Telefonleitung ins Heimritz verlief. Und dann sahen wir es…

Heimritz in Sicht

…das Heimritz ! Auch die Brücke die der Zivilschutz im vergangen Herbst erstellt hatte stand noch da. Wir waren froh das wir keine nassen Füsse holen mussten, den jetzt fliesst das Wasser der Kander !

Auch die Kander fliesst

Nach ersten Besichtigungen tischte uns Silvia, die auch bereits Besuch hatte noch ein “Zvieri” auf.

Und dann gab es noch Zvieri

Noch ein paar Bilder und Filmchen gedreht und es ging wieder zu Fuss nach Selden, und dann mit dem Auto nach Mitholz. Dort die die Daten ausgetauscht, und Turi und ich fuhren wieder ins Aargau resp. Züribiet.

Heimritz mit Geröllkegel