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Unwetter 2011 im Heimritz jö so herzig Auch in Selden gibt es noch genügend Holz ! Frauenschuh

Was läuft im Gasterntal ? (1. Woche)

Seit ich am 10. Oktober 2011 erfahren habe das ein Unwetter im Gasterntal gewütet hat, und über Amateurfunk dank Thedy erfahren habe das die Familie Rauber es soweit überstanden hat, frage ich mich was da abgeht ?!

Aber auch andere Leute fragen sich was da im Gasterntal vor sich geht !

Wieso findet man da keine Informationen im WEB ?

Also habe ich mich daran gemacht für mich aber auch die Besucher der Homepage von www.heimritz.ch an Informationen zu kommen. Am Montag selbst habe ich erst nach Feierabend erfahren das da ein Unwetter das Heimritz getroffen hat, nachdem ich auf dem Heimweg mein Natel eingeschaltet habe. Den da bekam ich eine SMS das vom Festnetztelefon vom Heimritz auf meine ComBox gesprochen wurde. Als ich die Nachricht abhört war da Silvia zu hören die sagte das Sie jetzt zuschaue wie der Telefonmast immer schiefer werde, und das wohl der letzt Anruf sein werde den Sie noch tätigen könne ! Wie mir da zu mute war brauch ich wohl nicht weiter zu beschreiben ! Als ich endlich zu Hause war, versuchte ich weitere Informationen zu erhalten, was sich aber als fast unmöglich herausstellte. Ich war froh als Thedy nach Hause kam, und ich ihn beauftragt habe irgendwie zu versuchen Silvia per Amateurfunk im Heimritz zu erreichen. Kurz danach habe ich in der Sendung Schweiz aktuell mitbekommen das Sie einen Beitrag bringen indem sogar Bilder aus dem Helikopter vom Heimritz zu sehen waren. Ich realisierte schnell wieviel Geröll da heruntergekommen ist. Auch Thedy kam kurz darauf zu mir runter und sagte mir das er nach abklappern der verschiedenen Amateurfunk-Relais schlussendlich auf dem Moosalprelais von einem Kollegen erfuhr das da bereits zweimal die REGA aufgeboten werden musste, und das bereits die Kandersteger Gemeinde und die nahen Angehörigen über ihn informiert worden wären. Und das alle noch am Leben seien ! Und das Urs wohl die Nacht im Heimritz verbringen werde, Silvia und Heinz seien im Hotel Steinbock im Selden wo sie die Nacht verbringen werden. Und die Amateurfunker im Wallis werden abwechselnd am Funk Wache schieben. Vom Heimritz nach Selden seien PMR-Funkgeräte im Einsatz, um bei Notfällen auch da einen Kommunikationsweg zu haben. Wie ich später Erfahren habe musste die Rega aufgeboten werden um Heinz aus seinen Ausweg losen Situtation zu retten. Einmal kam er von Selden mit dem Auto noch zu Fuss ins Heimritz noch zurück nach Selden, da die Strasse mehrfach weggeschwemmt wurde, und in den Gräben soviel Wasser und Steine herunterkamen das kein durchkommen mehr möglich war. Und das zweite mal wurde er in Selden vom Wasser eingeschlossen.

Am zweiten Tag versuchten Raubers die Tiere, die sie am letzten Tag im Stall losgebunden und ins Freie getrieben hatten wieder einzusammeln. Irgenwann landete dann ein SuperPuma-Helikopter im Heimritz und der wollte Urs als letzten holen um ihn aus dem Tal zu evakuieren. Doch Urs weigerte sich, und meinte zum Befehlsausübenden das er Bauer sei und die Tiere hier oben nicht ihrem Schicksal überlassen werde ! So dass dann kurz mal zusammengesessen wurde, und der Entscheid gefällt wurde das Silvia nach Mitholz geflogen wird um dort die Vorkehrungen für die Rückkehr der Tiere vorzubereiten ! An diesem Tag schlug sich auch Pädu auf eigene Faust ins Heimritz durch, weil er einen Tag vorher auch die Bilder im Fernseh sah. Heinz und Urs blieben im Gasterntal um zu den Tieren zu schauen. Und just an diesem Tag ging durch die Presse das nun alle Menschen und Tiere aus dem Tal gerettet wurden. Ich von meiner Seite war ab diese Meldung irritiert, konnte aber selbst nicht genau nachforschen was den nun stimmt ! Hab natürlich versucht in Mitholz anzurufen, aber da nahm niemand ab, allerdings wusste ich auch das Sie unten eine Telefonzentrale mit Faxweiche haben, und da wäre mir der Erkennungston für den Fax aufgefallen ! Also schloss ich daraus das mit grösster wahrscheinlichkeit die Telefone oder der Strom in Mitholz wohl auch nicht mehr funktionieren würde ! Daher schenkte ich der Meldung aus der Presse keinen Glauben ! Am Mittwoch den 12. Oktober gelang es mir dann Silvia per Telefon zu erreichen. Sie erzählte mir das die Kommunikation im Gasterntal vom Krisenstab nicht hergestellt werden kann, da weder Fixnet noch das neuerstellte Natelrelais auf der Sunbüel funktionierten. Auch das Polycom das ebenfalls auf der Sunnbuel Bergstation ab diesem Jahr ein Relais hat, funktionierte nicht ! Sodass weiterhin nur Silvias Amateurgeräte über das Wallis für die Kommunikation zu Verfügung standen. Daher versuchte Sie über den Krisenstab eine spezial Bewilligung für weitere Leute zu erhalten, da Sie sonst ihre Amateurfunklizenz auf Spiel setzte ! Darum wies Sie mich an beim Bakom nachzufragen ob ich eine bewilligung kriege. dies Tat ich schliesslich auch, aber es lief nur auf eine mündliche Aussage raus, das Sie falls Anzeigen eingehen diese abweisen werden, schriftlich konnten Sie mir das nicht geben. Auch Turi hatte die Chance mit der Schwester (Silvia) zu sprechen und wurde von Ihr gebeten Material für die wiederinstandsetzung des Weges zusammeln ! An diesem Tag wurden von den Medien auch die ersten Fotos vom Gasterntal veröffentlicht, leider kamen auch nicht mehr viel mehr dazu ! Der Artikel zu diesem Tag !

Donnerstag den 13. Oktober wird es Silvia langsam zu bunt mit den dauernden Versprechen von Seiten des Krisenstabes, weder das mit den Autos oder Tiere rausfliegen, noch irgendeine Kontaktmöglichkeit zu Ihren Leuten, noch irgendwo Informationen zu bekommen wie das weitergehen soll ! Ihr wurde nur berichtet das Sie noch einen Flug morgens und einen Abends zu gute habe, und Sie habe anzugeben wieviele Helfer Sie zum packen und einwintern des Berggasthauses brauche. Wer Silvia kennt weiss das ihr dieser “Befehl” sauer aufstösst, das Sie mit fremden Leuten die keine Ahnung vom räumen eines Berggasthauses haben das an einem Tag erledigen solle. Der Krisenstab wollte dieses Tal räumen und im nächsten Frühling dann schauen wie es aussieht ! Mit allen Autos und was weiss ich ! Dadurch wuchs in Silvia die Wut über diese Organisation dass Sie sich entschloss auf eigene Faust wieder ins Heimritz zu gehen, schlimmstenfalls zu Fuss. Da Silvia das doch ein bischen zu “heiss” schien, besprach Sie das mit Ihrem Funkerkollegen Markus, welcher sich bereit erklärte auch mitzukommen. Und diese Besprechung die Sie über Funk hielten wurde anscheinend auch von anderen mitgehört, sodass auch Urs im Heimritz davon Wind bekam. Und diese wusste wenn Silvia sich das vornimmt dann zieht Sie das auch durch. So konnte noch ein Treffen im Bären organisiert werden, wo Sie einander wieder sehen konnten, und auch die neuesten Informationen austausch konnten.

Freitag 14. Oktober bei uns ist Turi unterwegs um Motorsägen, Bickel, Schaufeln und noch einen Generator vorzubereiten und zusammenzusammeln. Aus dem Berner-oberland immer noch keine weiteren Informationen was da nun wann läuft ! Aber es wurde soweit mal abgemacht das Turi am Samstag mal bis Mitholz versucht durchzukommen ! Aber Silvia kommt da auch nicht weiter um eine Bewilligung für Turi zu erhalten. Am Abend hatte ich dann meine Zweifel als ich vernahm das nun die Strasse von Frutigen nach Kandersteg wieder für alle offen sein soll ?!

Samstag 15. Oktober um 9 Uhr trifft Turi mit seiner Fuhre ohne weitere komplikationen in Mitholz bei Silvia ein ! Turi kam gerade rechtzeitig um beim ausladen der Tiere mitzuhelfen. Auch sollen angeblich noch die Autos vom Heimritz nach Selden gefolgen werden, aber Turi sagte auch man dürfe das nicht so ernst nehmen denn es ändere sich stündlich etwas am Ablauf ! Auch Thuner Amateurfunker waren in Mitholz zu gange, sie montierten Silvia eine bessere Funkanlage ! Abends um 22:30 Uhr nochmal Turi angerufen um nachzufragen ob noch was geangen sei. Er berichtete mir das nun alle Tiere, Menschen und sogar der Jeep in Mitholz wären. Und die anderen Autos seien auch nach Selden gefolgen worden, und noch eine Bitte an uns : Es sei Morgen Sonntag und da möchten Sie endlich mal ein bischen Ruhe haben und unter sich sein. Sollte eigentlich heissen bitte keine Telefone, was aber anscheinend nicht so gut geklappt hat !

Sonntag 16. Oktober geht Turi mit Rauber’s ins Gasterntal bis Selden um die Autos von Urs und Silvia nach Mitholz zu überführen. Dabei beobachten Sie das schon wieder viele Touristen im Gasterntal über die Steine klettern, und das obwohl doch überall Tafel hängen die auf die Gefahr, und vor rechtlichen Konsequenzen warnen. Aber vielleicht liegt dieses Verhalten auch an der doch fragwürdigen Informationspolitik der Behörden, den es sind nach wie vor kaum Informationen in den Medien über den Zustand in diesem “vergessenen Tal” zu erhalten ! Am Abend birngt mir Turi noch die Fotos die er selbst geschossen hat, aber auch welche die auf Pädu’s Fotokamera waren !

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