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Der Heimritzer-Strand Pädu's Gasteräspitz-Tour Pädu's Gasteräspitz-Tour Ausrichtung der Funkantenne

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Das Unwetter vom 10.10.2011 aus der Augsburger-Perspektive

 

Er liegt nun schon eine Weile zurück, jener Tag, an dem ich in der Hütte unter dem Fels zuhinterst im Gastern erwache und im ersten Moment nicht weiss, ob es die Kampfjets sind, die zur Unzeit durchs Tal donnern oder ob nun doch der strömende Regen, der die ganze Nacht hindurch unvermindert in den Schnee der letzten Tage fiel, Wirkung zu zeigen beginnt.

 

Ein Blick zur Tür hinaus bestätigt letzteres. Eine erste Geröllzunge hatte sich ihren Weg quer durch Wald am Hang gegenüber gebahnt und eine Schneise der ganzen Länge nach hinterlassen. Mein Gedanke, dass in den letzten Jahren oder Jahrzehnten hier kaum ein Ereignis von solcher Wucht und Zerstörung stattfand, hat nicht lange Zeit, denn schon wälzt sich die nächste Ladung einer undefinierbaren braunen Masse im Graben oberhalb des Waldes talwärts, bricht aus dem Bachbett aus wie`s ihr gerade passt und durch nichts zu bremsen in den Wald hinein und es ist, als wäre dieser verschluckt worden, nicht ein Stamm ist mehr über. Oben ist unterdessen schon längst wieder die nächste Ladung unterwegs und noch eine und wieder und noch und noch und aus dem Graben talaufwärts und dem auf meiner Seite und auch aus den Couloirs dazwischen kommt es und von den Felswänden stürzt das Wasser. Im ganzen Tal ein grollendes Tosen. Ich sehe gigantische Geröllberge in`s Tal stürzen, was unter normalen Umständen allein das Tal mit Grollen erfüllt hätte, kann sie akustich einzeln aber nicht ausmachen, so laut ist das Getose im Tal – es hat etwas gespenstisches.

 

Ich beginne, für einzelne Bäume (die grossen, alten Lärchen), Waldabschnitte und Baumgruppen zu hoffen, denke nein, die nimmt es nicht auch noch, auf das sie von der nächsten braunen Walze gerammt, in gnadenloser Zeitlupe umgedrückt und begraben werden. Dann, wenn der unaufhaltbare Brei zum Stillstand kommt, liegt sie plötzlich da, die neue Realität, ein Stück Geröllhalde.

Ausgangs des entstehenden Grabens wird das ganze Material mehr und mehr zu einem Geröllstrom, in dem sich bis lastwagengrosse Felsbrocken den Hang abwärts wälzen Richtung Heimritz. Im Lauf des Geschehens, das etwa von morgen 8h bis mittag 14h so dauerte, verschwinden die Riesenbrocken zum Teil wieder, werden ihrerseits von nachkommendem Material begraben.

 

Je weiter sich die Geröllhalde in den Talboden vorschob, deren Ende ist von der Hütte aus längst nicht mehr zu sehen, desto dringlicher und banger die Frage, wie steht es um`s Heimritz, wie geht es den Raubers, was macht die Kander, was der Graben hinten oberhalb vom Haus?

 

Zum Glück gibts es noch, das Heimritz und vor allem, alle leben.

Ich freu mich auf euch, Michu


 Die Bilder dazu:

(Leider haben die Batterien meiner Kamera gerade schlapp gemacht – aber mit etwas gut zureden konnte ich sie gerade noch zu diesen 7 Bildern bewegen. – Die Unschärfe ist der fallende Regen)

Die beschrifteten Bilder unter diesem Link

Bericht Standaktion 19.11.11 in der Basler Innenstadt

Beim Aufbau des Standes am Münsterbrunnen scheint gerade ein Sonnenstrahl auf unser regenbogenfarbiges Plakat mit der Aufschrift:

„Hoffnungslicht fürs Heimritz im Gasterntal“. Darunter Michaels „Berge“ auf Holz gemalt, darauf geschrieben: „Berner Oberland“. Ein Stück Gasterntal hat den Weg in die Stadt gefunden. Als später noch die „echten Leute“ aus dem Gasterntal: Silvia und Pädu, mit Grittli, der Freundin des jungen Bauern Urs Rauber , am Stand erscheinen, ist das Gasterntal wirklich vertreten in der Basler Innenstadt.

Auf einem blauen Glitzertuch präsentieren wir die goldenen und silbernen Töpfchen, gefüllt mit Unwettersand der Kander, der eigenhändig von Gästen in Plastiksäcken ins Tal transportiert wurde. Im Töpfchen leuchten Kerzen, die  wir erst bei Einbruch der Nacht entzünden.

Die meisten Menschen hasten am Stand vorbei, auf der Suche nach Glück in Form von neuen Kleidern oder Weihnachtsgeschenken. Aber der eine und die andere bleiben doch nachdenklich stehen und sprechen uns an. Wir können von den Unwettern im Gastern erzählen und vom Schicksal der Heimritzer.  Einer aus Basel hat ein Ferienhaus in Kandersteg und war zur Unwetterzeit anwesend. Er hatte nicht viel gehört über das Gasterntal nach den Unwettern. Er nahm gleich einen Einzahlungsschein mit und auch eine Berner Familie, die schon mal im Heimritz war, machte das….

So gab es die eine und andere Begegnung, am Ende des Tages aber die schönste: Ein siebenjähriger Junge spielte mit seiner Geige an der Strassenecke. Er kaufte mit  fünf selbst verdienten Franken  ein Hoffnungslicht. Seine Familie, Japaner aus Tokio, mussten wegen Fukushima fliehen und sind seit März in der Schweiz. Obwohl wir uns kaum auf Englisch verständigen konnten hatten diese Leute ein Mitgefühl, das vielen anderen fehlte.

Die Hauptattraktion war unser Murmeli, das den Leuten auf der Strasse hinterherpfiff und jodelte. So manches Kind hatte seine Freude daran und wenn es selbst Geld gehabt hätte, hätte es gerne gespendet. Leider wurden die Kinder aber von ihren gehetzten  Eltern bald wieder vom Stand weggezogen..

Wir haben zwar nicht viel verkauft, aber vielleicht doch den einen oder anderen Anstoss geben können für Städter, die letztendlich auch nicht ohne unverdorbene Natur leben können.

 

Angelika und Michael am Montag, 21. November 2011

Mein Eindruck und so weitere Gedanken

Am Samstag Morgen um 08.15 fuhren meine Züge von Pfungen nach Mithloz. Im Bahnhof in Bern, traf ich auf Ernst.

Nach dem feinen Mittagessen, in Mitholz, gings mit dem Traktor weiter nach Selden, doch was mir unterwegs an Verwüstung begegnete, liess nichts gutes erahnen.

Jedoch sehr interessant ist, dass bis Kadersteg und auch weiter bis Selden sehr intensiv gearbeitet wurde, vor allem das direkt (von der Strasse) einsehbare?

Als wir in Selden – Parkplatz ankamen erwartete uns Pädu, als Weglotse für in’s Heimritz.

Bei der Fahrt nach Selden, sah ich ja schon einige Schäden, was aber danach kam, übertraf meine dunkelsten Vorstellungen. Es ging regelrecht über Stock und Stein, auf den Weg.

Dank dem Zivilschutz, der im Heimritz, einen Wanderpfad und eine Brücke bauten, ist es auch für Ernst begehbar. Endlich dort angekommen, erwartete uns eine regelrechte Steinwüste, die die Kander etwa 10 -15 m höherlegte, so dass jetzt, das niveau, über dem neuen Kuhstall liegt.

Bei den anderen Stallungen sind nur noch die Dächer sichbar.

Man könnte eigentlich die NASA anfragen, ob diese, noch für ihre Astronauten, ein Übungsgelände benötigen. Doch ohne Zufahrt Strasse, werden wohl die kein Interesse zeigen. :-)

Warum wurde die Strasse nur bis Selden repariert?

Wir können zwar die Längsten Eisenbahntunnels bauen, an einer einfachen Strasse scheitert’s.

Ist wohl am Geld, das nur für wichtigeres wie Banken, oder eine Fluggesellschaft ausgegeben werden muss.

Es wäre schade, wenn dieses Kulturgut verschwinden würde, denn bedenkt, früher fing alles irgendwie so und klein an, im einfachen Stil, wenn Kinder nur noch die geschmacklose Milch aus der Kartonpackung vom Grossverteiler kennen, na ja!

Ich finde es Toll, dass Urs, trotz widerer Umstände, das Heimritz weiterführen will, und ich hoffe, dass dieses Kulturgut, noch einige Jahrhundert weiterbesteht, oder soll nur noch Wirtschaftlichkeit die Welt beherrschen? Wenn ja, müsste mir aber jemand erklähren was an Porsches, Feraris und ähnlichen Derivaten wirtschaftlich ist? Ein Golf kann z. B. mehr Leute mit weniger Verbrauch befördern!

Ich hoffe, einige zum nachdenken gebracht zu haben.

 

Gruss Pascal (Verantwortlich fühlender für Technik im Heimritz)

2 kurze Filmchen vom Heimritz

Habe gestern morgen noch 2 kleine Filmchen im Heimritz aufgenommen, diese zeigen vielleicht eher wieviel Geröll da vom Berg hinunter gekommen ist ! Für das erste Filmchen stand ich vor der Eingangstür zum Gasthaus und schwenke von der einstigen Zufahrtsstrasse bis ans Gasthaus !

Für das zweite Filmchen stand ich auf dem Geröllkegel und drehte mich von der einstigen Zufahrtsstrasse 360° !

Bericht von Thedy über die Hilfe der Amateurfunker

Hier seht ihr den Bericht “Urs usem Gaschteretal” wie ihn Thedy (HB9ERV) an die Redaktion vom HBradio eingereicht hat.

In diesem Bericht ist nachzulesen wie es die Familie dank der HB3 Prüfung von Silvia, auch beim Ausfall aller Kommunikationsmittel im Gasterntal, beim Unwetter vom 10.Oktober 2011, trotzdem geschafft hat Informationen weiterzuleiten und zu erhalten. Und das mit der Hilfe anderer Amateurfunker die 24 Std. auf Bereitschaft blieben. DANKE !

Hier isch de Urs usem Gaschteretal

Fotoapparate-Melken im Heimritz

Gestern morgen um 8:30 Uhr bei mir zu Hause Richtung Berner-Oberland gestartet !
In Bern habe ich dann Pascal wie vereinbart getroffen.
In Mitholz verpflegte uns Gritli mit einem feinen Mittagessen !
Dann habe ich Urs beim Mistführen noch ein bischen aufgehalten. Als dann der eine Traktor frei wurde habe ich mir diesen unter den Nagel gerissen, und bin mit Pascal Richtung Gasterntal aufgebrochen. Pascal hatte es leider nicht so bequem wie ich auf dem Fahrersitz. In Kandersteg mussten wir warten bis die Zeit für die Bergfahrt kam, sodass Pascal sich ein bischen strecken konnte, und ich noch schnell Pädu über unser Eintreffen informieren konnte. Und dann ging es auch schon weiter die Klus hoch, was ich ohne anecken geschafft habe ! In Selden sah ich schon vom Hotel Steinbock aus das Pädu mit Kamera bewaffnet mitten auf dem Weg stand. Also gab ich den 60 PS die Sporen.

Kamera-Melker bei der Anfahrt

Während wir von Selden Richtung Heimritz liefen kam uns erst Prinz und kurz danach Silvia und Heimritz entgegen, die nach Mitholz mussten um die den Tieren ihr Abendessen zu servieren. Oben angekommen gingen Pädu und Pascal noch kurz zum Sandstrand. Danach kochte uns Pädu das Abendessen. Dann wurde noch geplaudert, der Fotoapparat gemolken, und irgendwann war es dann Zeit ins Bett zu gehen. Heute morgen ging Pädu mit Pascal zum “Püppi” hoch. Ich meinerseits demontiert Antennenvorverstärker und das Antennenkabel, wie auch den Eee-Pc.
Um die Mittagszeit kam Silvia mit einer Kollegin hoch um weiter zu packen. Den es ist nun an der Zeit das Heimritz zu verammen. Nach dem klar war das Urs und Gritli auch noch hochkommen, entschloss ich mich den Weg nach Selden unter die Füsse zu nehmen. Pädu wollte auch gleich mit bis nach Selden um Material hinunter zu tragen,  kurz bevor wir in Selden ankamen begegneten wir Gritli und Urs . Ich verabschiedete mich und fuhr mit dem Melker-Mobil wieder nach Mitholz !

Und hier vielleicht die letzte Bilder-Gallerie vom Heimritz in diesem Jahr !

Nicht vergessen !

Da es Dienstag den 8. November mit dem Beitrag in Schweiz Aktuell nicht geklappt hat, am Mittwoch nochmal versucht …….

Diesmal hat es geklappt, der Beitrag wurde gesendet !

Webseite umgezogen

Die Webseite ist umgezogen !
Da wir immer wieder Ausfälle des Servers hatten, aber der Fehler bis heute  nicht finden konnten. Wurde die WEB–Seite heute Abend auf einen anderen Host übertragen. Darum möchte ich Frank (HIP) ganz herzlich für seinen Einsatz Danken. Auch hat mir Thedy am Nachmittag noch ein Screenshot des alten Servers zugesandt ! Und da Stand da eben was von Out of Memory… Womit nun klar ist das der wohl ausgeschaubt wird !

Ich hoffe das der Betrieb nun stabiler ist, und das nicht noch grosse Fehler auftreten !

 

Nochmal besten Dank an alle die mitgeholfen haben.

News…….

Werte Heimritzfreunde, nun hat der SHZ (Schweizerischer Hinterwälder Zuchtverein) das Spendenkonto für`s Heimritz eingerichtet.

Auch wurden die neusten Fotos montiert die Pädu diese Woche von den Baggerarbeiten im Heimritz machte.
Und hier noch zwei Video’s

 

 

Heute haben Rauber`s  und Pädu einen Compikurs für die Webseite vom Heimritz erhalten. Für das ist Aschi extra zu uns nach Mitholz gekommen. Merci Aschi.

Fernseh kommt zu Besuch…

Heute Nachmittag soll angeblich noch das Fernsehen zu Besuch ins Heimritz kommen !
Kann aber nicht sagen wann das ausgestrahlt wird !

Auch habe ich noch einen weiteren intressanten Link gefunden !